Kriminologe · Forscher · Autor
Postdoktorand an der Universität Luzern und angehender Assistenzprofessor für Verhaltenswissenschaften. Träger eines ERC Starting Grant für das Projekt TRACES: Terrorism, Race and Embodied Security.
Ahmed Ajil ist promovierter Kriminologe und Postdoktorand am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. Er leitet derzeit die Forschung im vom SNF geförderten Projekt Zwischen Intensivierung und Relativierung unter der Verantwortung von Prof. Dr. Martin Baumann.
2025 erhielt er einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) für sein fünfjähriges Forschungsprojekt «TRACES: Terrorism, Race and Embodied Security». Er wird dieses Projekt an der Universität Luzern durchführen, wo er zum Assistenzprofessor für Verhaltenswissenschaften mit Schwerpunkt Kriminologie und Sicherheitsstudien befördert wird.
Ahmed studierte Internationale Beziehungen an den Universitäten Genf und Alicante und absolvierte den MA Applied Security Strategy an der Universität Exeter, wo er seine Masterarbeit über britische ausländische Kämpfer, die aus Syrien und dem Irak zurückkehren verfasste. Danach arbeitete er im NGO-Sektor in Jordanien, bevor er ein Masterstudium in Kriminologie und Sicherheit an der Universität Lausanne aufnahm, mit einem Austauschsemester an der Université de Montréal.
Seine Doktorarbeit an der Universität Lausanne und an der Fakultät für Politikwissenschaft der Université Laval in Québec wurde durch das SNF-Stipendium Doc.CH unterstützt. Das daraus hervorgegangene Buch Politico-ideological violence and mobilisation in the Arab World: All in erschien 2023 bei Routledge.
Seine Postdoc.Mobility-Forschung zur «Entschlüsselung und Evaluierung des schweizerischen Anti-Terror-Dispositivs» umfasste Aufenthalte an der Université Libre de Bruxelles, dem Max-Planck-Institut in Freiburg sowie an der School of Oriental and African Studies in London.
Ausserhalb der akademischen Welt arbeitete Ahmed als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schweizerischen Kompetenzzentrum für den Justizvollzug, wo er 2022 das Handbuch Dynamische Sicherheit im Justizvollzug veröffentlichte. Zudem war er als Kriminalanalyst beim Bundesamt für Polizei (fedpol) tätig. Er führt punktuell Forschungsmandate für nationale und internationale Organisationen durch — und widmet sich leidenschaftlich dem literarischen Schreiben.
Vorstandsmitglied
Schweizerische Arbeitsgruppe für Kriminologie
Mitglied
Canadian Network for Research on Terrorism (TSAS)
Mitglied
Swiss Law and Society Network
Mitglied
Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK)
Affiliate
Centre for the Prevention of Violence, Arizona State University
Fellow
Centre de recherche en droit pénal (CRDP), Université Libre de Bruxelles
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